Wie bringe ich meinem Teenager Zeitmanagement bei?
Teenager benötigen oft Unterstützung, um ihre verfügbare Zeit gut zu managen und Aufgaben nicht immer wieder zu verschieben. Tipps, um Ihrem Kind zu helfen.
Teenager und Prokrastination – ein klassisches Paar. Wird fehlendes Zeitmanagement jedoch zum ständigen Begleiter, hat dies oft Auswirkungen auf das spätere Leben.
Es ist daher von entscheidender Bedeutung, jungen Menschen das Konzept des effektiven Zeitmanagements näherzubringen. Wir zeigen, wie Ihnen das gelingt.
Die Uhr tickt: Warum Zeitmanagement so wichtig ist
Es ist unerlässlich, dass Jugendliche früh lernen, ihre Zeit gut einzuteilen. Die Fähigkeit, die eigene Zeit effizient zu managen, bringt in allen Lebenslagen Vorteile mit sich, während Prokrastination sich nachteilig auswirkt.
Zu den Vorteilen gehören Unabhängigkeit, Eigenverantwortlichkeit und ein besserer Umgang mit Stress. Auch die Entscheidungsfindung fällt in vielen Lebenssituationen leichter.
Hinzu kommt, dass viele junge Menschen wesentlich entspannter in Prüfungssituationen gehen. Schliesslich haben sie durch ein solides Zeitmanagement ausreichend Zeit, um sich stressfrei vorzubereiten.
So unterstützen Sie Ihren Teenager
Ermutigen Sie Ihren Teenager dazu, seinen Tagesablauf aufzuschreiben, vermeiden Sie ständige Erinnerungen oder Nörgeleien. Denn diese führen oft dazu, dass Kinder sich kontrolliert und abhängig fühlen.
Fördern Sie die Entwicklung von Routinen bei Ihrem Kind: Wenn Sie früh anfangen, feste Routinen einzubauen, helfen Sie Ihrem Nachwuchs, ein gutes Zeitgefühl zu entwickeln und Aufgaben zu priorisieren.
Geben Sie Ihrem Teenager auch Werkzeuge zur Zeiteinteilung an die Hand. Hilfreich sind zum Beispiel Apps oder Kalender und Notizbücher.
Helfen Sie Ihrem Kind dabei, Ziele zu setzen
Wenn Ihr Kind persönliche Ziele vor Augen hat, ist es oft einfacher, die Zeit im Blick zu haben. Hierbei kann es sich um kleinere Tagesziele handeln, aber auch um grössere, langfristige Pläne.
Denken Sie bei der Förderung eines effektiven Zeitmanagements aber auch daran, dass nicht immer alles nach Plan verläuft. Ihr Kind sollte deshalb immer die Möglichkeit haben, nach seinem eigenen Tempo zu gehen ‒ vermeiden Sie Druck.
Besprechen Sie auch klare Regeln zur Begrenzung der täglichen Bildschirmzeit, denn viele Kinder verbringen heute ihre Freizeit vor dem Screen. Auch wenn Technologie aus dem Alltag nicht wegzudenken ist, hilft ein bewusster Umgang damit, die eigene Zeit besser zu nutzen.