Zuwachs: So meistern Sie den Alltag mit Kleinkind und Neugeborenem

    Laura Martin
    Laura Martin

    Kaum haben wir uns an das Leben mit Kind gewöhnt, entscheiden wir uns für ein weiteres. Wie lässt sich der Alltag mit Kleinkind und Baby meistern?

    Junge Geschwister nebeneinander
    Ein Geschwisterchen zu bekommen, ist eine aufregende Sache. - Depositphotos

    Elternsein ist eine grossartige Sache. Kein Wunder, dass viele sich nach dem ersten Kind für noch eines oder mehr entscheiden.

    Die Wahrheit ist aber auch, dass es dadurch nicht unbedingt weniger turbulent wird. Wie man es möglichst entspannt durch diese Zeit schafft, lesen Sie hier.

    Wie das Kleinkind zum grossen Helfer wird

    Noch bevor das Baby auf der Welt ist, kann das ältere Geschwisterchen spielerisch in seine neue Rolle hineinwachsen. Eine Babypuppe bietet sich hier als ideales Trainingsobjekt an.

    Von Füttern über Wickeln bis hin zu Schlafenszeiten: Damit kann alles geübt werden.

    Durchs Reden heranführen

    Der Austausch über das baldige Geschwisterchen ist wichtig. Lesen Sie daher entsprechende Bücher vor und schauen Sie gemeinsam kindgerechte Sendungen über das Thema.

    Geschwister am Wickeltisch
    Mithelfen zu dürfen, kann die Annäherung zwischen den Geschwistern enorm erleichtern. - Depositphotos

    Oder aber, Sie führen einfache Gespräche darüber, was es bedeutet, ein grosser Bruder oder eine grosse Schwester zu sein.

    Mithelfen und Bindung stärken

    Lassen Sie Ihr Kind beim Dekorieren des Kinderzimmers helfen, das gibt ihm Selbstbewusstsein. Bei der ersten Begegnung mit dem neuen Geschwisterchen können Sie es mit einem Geschenk überraschen – vom Baby, sozusagen.

    Das stärkt nicht nur die Bindung zwischen den Geschwistern. Es zeigt Ihrem ältesten Kind auch, dass seine Bedürfnisse genauso wichtig sind.

    Gemeinsame Zeit trotz Babystress

    Mit dem Baby ist alles noch einmal anders, meist stressiger. Planen Sie trotzdem spezielle Aktivitäten nur für sich und Ihr älteres Kind ein, zum Beispiel während der Säugling schläft.

    Das muss dann keine grosse Sache, kann ein ruhiges Spiel, eine Bastelstunde oder das gemeinsame Lesen eines Buches sein. Die Hauptsache ist, dass Sie nur für das grosse Kind da sind.

    Aktives Mitmachen

    Lassen Sie Ihr Kleinkind aktiv an der Pflege des Babys mitwirken. So kann es beim Windelwechseln helfen.

    Junge Geschwister kuscheln.
    Ist das Band zwischen den Geschwistern erst einmal geknüpft, ist das oft eine Erleichterung. - Depositphotos

    Oder es holt neue Kleidung für das Baby. Auch eine Möglichkeit ist es, das Kleine gemeinsam mit einem Lied in den Schlaf zu singen.

    So behalten Sie den Überblick

    Der Alltag mit mehreren kleinen Kindern kann turbulent werden – versuchen Sie trotzdem, gelassen und flexibel zu bleiben. Planen Sie nicht mehr als einen Ausflug pro Tag, geben Sie bei Verabredungen immer ein Zeitfenster statt einer Uhrzeit an.

    Halten Sie stets Ersatzkleidung, Windeln und Snacks griffbereit – zum Beispiel im Kofferraum Ihres Autos. Und vergessen Sie nicht, sich auch mal eine Pause zu gönnen.

    Hilfe annehmen macht stark

    Ausserdem ist es absolut okay, Unterstützung von Familie und Freunden anzunehmen. Ob es nun darum geht, auf das ältere Kind aufzupassen oder Ihnen eine warme Mahlzeit vorbeizubringen – jede Hilfe zählt.

    Schlussendlich der wichtigste Tipp von allen: Seien Sie nachsichtig mit sich selbst.

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