Familie im Glück: Wie Sie Achtsamkeit im Alltag praktizieren

    Maike Lindberg
    Maike Lindberg

    «Achtsamkeit» ist in aller Munde. Doch was genau ist Achtsamkeit und wie lässt sie sich im oft stressigen Familienalltag umsetzen?

    Mutter hebt Kind in die Luft
    Was bedeutet eigentlich «Achtsamkeit»? - Depositphotos

    Es ist kein Geheimnis, das das Familienleben manchmal hektisch sein kann. Doch es gibt einen Weg, wie Eltern den Stress herausnehmen und gleichzeitig die Entwicklung ihrer Kinder fördern können – durch Achtsamkeit.

    Mehr als nur ein Trend: Die Macht der Achtsamkeit

    In unserer schnelllebigen Welt streben immer mehr Menschen danach, im Hier und Jetzt zu leben. Ob weniger Bildschirmzeit oder aktiveres Zuhören – Präsenz ist etwas, wonach sich viele von uns sehnen.

    Und das aus gutem Grund: Es gibt so viele Ablenkungen in unserem Leben, dass wir oft vergessen, den Moment zu geniessen.

    Achtsames Verhalten bringt nicht nur Ruhe und stärkt unsere Partnerschaft, sondern ist auch Vorbild für unsere Kinder.

    Im Hier und Jetzt leben: Achtsamkeit verstehen

    Die Praxis der Achtsamkeit bedeutet nichts anderes als sich auf gegenwärtige Erfahrungen zu konzentrieren und diese bewusst wahrzunehmen. Diese Haltung hilft dabei, Stress abzubauen und Konflikte gelassener anzugehen.

    Vater und Sohn sitzen auf Felsen
    Genaues Zuhören stärkt die Bindung von Eltern und Kindern. - Depositphotos

    Aber was hat das mit dem Elterndasein zutun? Eine ganze Menge! Durch achtsame Erziehung entsteht eine harmonischere Atmosphäre im Haus.

    Eltern lernen, sich auf die positiven Momente zu konzentrieren, die Fähigkeiten ihrer Kinder anzuerkennen und auch in schwierigen Situationen dankbar zu bleiben.

    Routinen und Gewohnheiten geben Halt

    Gewohnheiten aufzubauen, kann eine Herausforderung sein – besonders wenn sie so konzeptionell sind wie «präsent sein». Hier sind ein paar Wege, wie Sie dauerhaft achtsame Gewohnheiten entwickeln und leicht in Ihr Leben integrieren können:

    Mutter und Kind gehen Hand in Hand
    Kleine Momente bewusst geniessen, ist Teil der Achtsamkeit. - Depositphotos

    Fangen Sie im Kleinen an und setzen Sie neue Ziele. Integrieren Sie wertvolle Routinen in Ihren Familienalltag, wobei Sie versuchen, sich in Geduld zu üben.

    Auch kleine Fortschritte werden gesehen und wertgeschätzt.

    Mehr Dankbarkeit und Präsenz

    Führen Sie und Ihre Kinder beispielsweise ein Dankbarkeits-Tagebuch oder notieren Sie täglich drei Dinge, für die Sie heute dankbar waren.

    Zeigen Sie als Eltern Präsenz beim Zusammensein mit den Kindern, legen Sie das Smartphone weg und hören Sie Ihren Lieblingen aktiv zu.

    Nehmen Sie sich bewusst Zeit für die Familie. Lesen Sie ein Buch zusammen, spielen Sie ein Spiel, schauen Sie einen Familienfilm oder machen Sie einen Spaziergang – es muss nicht immer das grosse Abenteuer sein!

    Achtsamkeit als Schlüssel zum Glück

    Präsenz und Achtsamkeit im Alltag sind keine neue Modeerscheinungen. Ganz im Gegenteil: Es ist eher der Rückgang zu einem respektvollen und positiven Miteinander.

    Schon kleine Veränderungen können Ihre Sichtweise im Familienalltag verändern und den Stress deutlich reduzieren.

    Schärfen Sie die Augen Ihrer Kinder für die kleinen Momente im Leben. Denn sie tragen massgeblich zu einem glücklichen und zufriedenen Leben bei.

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