Überlebensstrategien für die ersten drei Monate mit Baby

Maike Lindberg
Maike Lindberg

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Das Baby ist endlich da! Jetzt geht der Spass erst richtig los. Wie Eltern die ersten Wochen überstehen und was Lieferdienste damit zu tun haben ...

Die ersten Monate mit Baby sind besonders anstrengend.
Die ersten Monate mit Baby sind besonders anstrengend. - Depositphotos

Der erste Abschnitt im Leben eines Neugeborenen, oft als «viertes Trimester» bezeichnet, ist eine Zeit voller Herausforderungen und Überraschungen.

Viele frischgebackene Mütter haben Vorstellungen davon, wie diese ersten drei Monate aussehen sollten. Oftmals stellen sie sich vor, sofort wieder in ihren alten Trott zurückzukehren.

Doch die Realität sieht meist anders aus: Das vierte Trimester ist eine Zeit enormer Veränderung – sowohl für das Baby als auch für die Eltern.

Das Wochenbett – Das erste Kennenlernen

Nach der Geburt gleich zurück in den Alltag? Keine gute Idee. Das fördert Stress und postnatale Depressionen.

Die ersten Wochen nach der Geburt sind dafür da, dass Sie sich an das neue Leben als Familie gewöhnen.

Die erste Zeit ist zum Kennenlernen und Kuscheln da.
Die erste Zeit ist zum Kennenlernen und Kuscheln da. - Depositphotos

Mutter und Kind verbringen nun viel Zeit im Bett mit Füttern, Schlafen und Kuscheln. Der Rest der Familie sollte sich jetzt um Haushalt & Co. kümmern.

Körperliche Veränderungen nach der Schwangerschaft

Nach neun Monaten Schwangerschaft braucht der weibliche Körper Zeit, um sich zu erholen. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass der Körper nach der Geburt stark verändert ist.

Bauch mit Dehnungsstreifen
Die Geburt eines Babys ist ein Wunder - das hinterlässt Spuren. - Depositphotos

So trägt eine Mutter beispielsweise genetisches Material ihres Kindes in sich und umgekehrt. Daher sollte man seinem Körper während dieser Erholungsphase besonders viel gesunde Nahrung und Pflege zukommen lassen.

Stimmungsschwankungen nach der Geburt

Nach der Geburt können starke Emotionen auftreten – von purer Freude bis hin zu tiefer Traurigkeit. Dies ist völlig normal, da sich die Hormone erst wieder einpendeln müssen.

Sollten jedoch Bedenken hinsichtlich postnataler Depression oder Angstzustände bestehen, sollte unbedingt professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden.

Wie man das 4. Trimester meistert

Mit dem richtigen Wissen und ein wenig Vorbereitung kann der neue Lebensabschnitt zu einer bedeutenden Erfahrung werden. Ziel sollte es sein, dass Sie mit ganz viel Ruhe in Ihren neuen Alltag finden.

Nehmen Sie in dieser Zeit alles in Anspruch, was Ihnen das Leben erleichtert: Wozu gibt es Essenslieferdienste und Putzhilfen?

Prioritäten setzen im vierten Trimester

In den ersten 12 Wochen mit Baby sollten die eigenen Vorstellungen von «Erfolg» neu definiert werden. Es geht nicht darum, produktiv zu sein oder wieder körperlich in Form zu kommen.

Ziel ist es, Ihrem Baby Liebe und Sicherheit zu geben und gleichzeitig auf die eigene körperliche und mentale Gesundheit zu achten.

Eine starke Bindung aufbauen

Babys sind darauf programmiert, Nähe zu suchen – sie fühlen sich am sichersten in den Armen ihrer Eltern. Und es ist völlig in Ordnung, sein Baby ständig zu tragen.

Tragetücher und Babytragen sind jetzt die perfekten Begleiter für frischgebackene Mamas und Papas.

Warum durchschlafen im vierten Trimester nicht wichtig ist

Die allerwenigsten Babys schlafen bereits im ersten Jahr durch. Tatsächlich sind häufige Fütterungen für die Entwicklung des Kindes notwendig und gesund.

Die ersten Wochen sind oft von schlaflosen Nächten geprägt.
Die ersten Wochen sind oft von schlaflosen Nächten geprägt. - Depositphotos

Auch wenn es anstregend ist, vergessen Sie nicht: Mit Beginn der Autonomiephase wird Ihr Kind bereits beginnen, sich von Ihnen zu lösen.

Hilfe annehmen: Unterstützung im vierten Trimester

Die erste Zeit nach der Geburt ist nicht zu unterschätzen. Sie sind jetzt für ein Baby verantwortlich und Ihr Leben muss sich erst ganz neu strukturieren.

Nehmen Sie daher Hilfe an: Egal, ob von Grosseltern, Nachbarn oder Freunden – viele Menschen helfen gerne. Ausserdem gibt es eine Vielzahl offizieller Hilfsangebote für Eltern in der Schweiz.

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