Baby-Schnupfen-Alarm: So befreien Sie die Nase Ihres Kleinen
Ihr Baby ist krank und hat die Nase wortwörtlich «voll». Dann helfen Sie Ihrem Spatz durch die erste Erkältung – und zwar mit unseren Tipps.
Ihr Baby ist erkältet und kann nicht durch die Nase atmen? So eine verstopfte Nase kann schnell zu Unwohlsein führen.
Die Gründe hierfür sind vielfältig: Allergien, trockene Luft oder virale Infektionen wie eine Erkältung können den Nasengang blockieren.
Da Babys ihre Nasen noch nicht selbstständig putzen können, müssen Eltern ihnen dabei helfen. Wir haben einige erprobte Hausmittel für Sie parat, um das Leiden Ihres kleinen Schatzes zu lindern.
Die Wunderwaffe Salzlösung gegen Schnupfen
Es mag verlockend sein, ein abschwellendes Medikament zur Hand zu nehmen, um die Verstopfung in der kleinen Nase zu beseitigen. Doch solche Medikamente sollten Kindern unter vier Jahren keinesfalls gegeben werden.
Salzlösungen sind eindeutig die sichere Alternative zur Befreiung der kleinen Stupsnase. Legen Sie Ihr Baby auf den Rücken und neigen Sie seinen Kopf leicht nach hinten.
Geben Sie dann zwei bis drei Tropfen Salzlösung in jedes Nasenloch. Nachdem die Lösung eingeträufelt wurde, verwenden Sie eine Birnenspritze (auch Nasenaspirator genannt), um das Sekret zu entfernen.
Weitere Hausmittel gegen verstopfte Babynasen
Neben der Anwendung von Salzlösungen gibt es noch weitere natürliche Methoden zur Linderung einer verstopften Nase bei Babys, z. B. ein Dampfbad. Lassen Sie heisses Wasser laufen, um das Badezimmer mit Dampf zu füllen, und setzten Sie sich mit Ihrem Baby hinein.
Die warme, feuchte Luft hilft dabei, den Schleim in der Nase Ihres Babys zu lösen. Oft ist auch die trockene Heizungsluft eine grosse Belastung für die kleine Nase.
Ein Kaltluftbefeuchter kann hier Abhilfe schaffen. Und wie immer gilt: Achten Sie darauf, dass Ihr Kind ausreichend trinkt und sich ausruht.
In den meisten Fällen ist eine verstopfte Nase bei Babys kein Grund zur Sorge. Doch wenn Symptome wie Atemnot oder Fieber auftreten oder die Verstopfung länger als vier bis fünf Tage anhält, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.