Bildschirmzeit bei Kindern: Was Eltern beachten sollten

    Kiran Iqbal
    Kiran Iqbal

    Ob Smartphone, TV oder Tablet: Kinder wachsen heute in einer modernen vor Bildschirmen auf. Digitale Balance ist deshalb besonders wichtig.

    Kind am Mobiltelefon
    Bildschirme sind aus dem modernen Alltag nicht mehr wegzudenken. - Depositphotos

    Heute ist es nahezu unmöglich, Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Bildschirmen und Technologie zu verweigern. Um eine gute Balance zu finden, ist es deshalb wichtig, für Ausgleich zu sorgen.

    Bildschirmzeit in Balance: Ein moderner Lebensstil

    Für viele Kinder und Teenager sind Bildschirme ein fester Bestandteil ihres Alltags. Ob Fernsehen, Computer oder Smartphones – all das kann Teil eines ausgewogenen Lebensstils sein.

    Kind am Tablet
    Kindertablets, Computer und Smartphones sind mittlerweile in vielen Haushalten zu finden. - Depositphotos

    Doch viele Eltern sind besorgt, dass Ihr Nachwuchs zu viel Zeit an Screens verbringt. Wichtig ist deshalb, dass Kinder Möglichkeiten bekommen, sowohl mit als auch ohne ihre Bildschirme aktiv zu sein.

    Hierbei geht es um Sport, Lesen, kreatives Spielen und soziale Interaktion mit Familie und Freunden. Verbote hingegen wirken oft kontraproduktiv, weshalb eher eine gesunde Integration von neuen Technologien in den Alltag gefragt ist.

    Nicht nur Quantität zählt: Qualität vor dem Bildschirm

    Wenn Kinder sich schon vor dem Bildschirm befinden, sollten sie qualitativ hochwertige Inhalte konsumieren. Und vergessen Sie nicht den Schlaf: Eine ausgeglichene Routine beinhaltet genügend erholsamen Schlaf für Ihr Kind.

    Aktuelle nationale und internationale Richtlinien empfehlen sogar, dass Kinder unter zwei Jahren überhaupt keine Zeit vor dem Bildschirm verbringen sollten. Eine Ausnahme bildet die Videotelefonie mit Mama, Papa, Freunden und Verwandten.

    Sprechen Sie offen mit Ihrem Nachwuchs über potenzielle Inhalte, reden Sie über Gefahren und beantworten Sie Fragen. Eine solche Offenheit gegenüber neuer Technologie hilft dabei, dass Kinder einen bewussteren Umgang mit Medien und Ihren Screen-Zeiten finden.

    Gesunder Umgang mit Bildschirmen: Eine Checkliste

    Um zu überprüfen, ob Ihr Kind eine ausbalancierte Bildschirmzeit hat, stellen Sie sich einige Fragen. Schläft es zum Beispiel ausreichen und ist es körperlich gesund?

    Junge mit Frau am Laptop
    Offen mit Kindern über Ihren Medienkonsum zu sprechen, diesen aber nicht zu verbieten, hilft, eine Balance zu finden. - Depositphotos

    Wie steht es um die emotionale Gesundheit und das psychische Wohlbefinden Ihres Nachwuchses: Hat sich mit der Nutzung von Technologie etwas verändert oder gar verschlechtert?

    Zudem sollten Sie einen Blick darauf werfen, ob es in der Schule engagiert ist, soziale Kontakte pflegt und Hobbys nachgeht. Es ist wichtig, dass Ihr Nachwuchs sich auch körperlich betätigt, an die frische Luft geht und sich mit Freunden trifft.

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